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Meditationen

Autor: Gabriele Ne`Rana Beinhorn

Bedeutung Meditation

Meditation kommt aus dem lateinischen. 'medias' = Mitte oder/und vom lateinischen 'meditatio' = Nachsinnen, in Gedanken vertieft sein.

Unter Meditation werden im allgemeinen Techniken verstanden, die geeignet sind, einen Bewusstseinszustand herbeizuführen, der in entscheidenden Punkten vom üblichen Tagesbewusstsein abweicht. In vielen Kulturen und Religionen ist Meditation seit alters her eine grundlegende Praxis zur Anbindung an den Ursprung, die Quelle allen Seins.


Zustand und Auswirkung der Meditation

Meditation ist ein Zustand vollkommener Bewusstheit ohne Inhalt, befreit vom unablässigen Strom der Gedanken. Sie ist eine spirituelle Erfahrung mit positiver Auswirkung auf den menschlichen Organismus. Regelmäßig angewandt stärkt sie das Konzentrationsvermögen und die Leistungsfähigkeit, lässt mehr Wachheit und Klarheit entstehen.

Auch ist die Meditation ein Weg, sich selbst zu erkennen und mit sich ins Reine zu kommen. Das Leben mit seinen Höhen und Tiefen wird sich dadurch zwar nicht großartig ändern, wir haben aber die Möglichkeit und Freiheit, es immer wieder neu wahrzunehmen und anders damit umzugehen; gelassener, absolut präsent und im tiefem Einverständnis mit dem, was ist. Man lernt Stresssituationen leichter anzunehmen und sie nicht zu nahe an sich heran zu lassen.

Welche Meditationstechnik wir auch anwenden, die Alphawellenaktivität beim Menschen erhöht sich messbar. Alphawellen kommen sonst nur bei Zuständen mit tiefer Entspannung oder im Bereich zwischen Wachen und Schlafen vor.

Wenn wir regelmäßig meditieren, können wir einen Zustand erreichen, den wir mit Friede, Freude, Glück und Harmonie beschreiben können. Dieser Zustand wirkt sich heilend auf Psyche und Körper aus.


Während der Meditation

Entscheidend für eine Meditation ist die Konzentration auf einen Gegenstand. Dieser Gegenstand wird in die Mitte unserer Aufmerksamkeit gestellt und erfüllt unser gesamtes Bewusstsein. Bei einer Meditation - egal welche Technik praktiziert wird - konzentriert sich der Meditierende in der Regel auf einen akustischen , visuellen oder gedanklichen Reiz und bemüht sich, diesen Gegenstand seiner Betrachtung alleine in seinem Wachbewusstsein zu fixieren und alle anderen Reize und Gedanken aus seinem Bewusstsein auszuschließen.

Meditation = Autogenes Training?

Meditation darf nicht mit Entspannungstechniken wie z.B. 'Autogenes Training' verwechselt werden. Weder von der Wirkung noch von dem Einfluss auf die Gehirnstromaktivität besteht hier eine Gemeinsamkeit. Während 'Autogenes Training' eher symptomatisch wirkt, den Geist beruhigt und innere Spannungen einfach nicht beachtet, schärft Meditation die Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Ausgeglichenheit des Bewusstseins.

Obwohl Meditation eine bestimmte Form von Trance bewirkt, sind die typischen Entspannungsmethoden zielgerichtet, während die Meditation unmittelbar absichtslos ist. Entspannungstechniken erhöhen die Suggestibilität und schwächen das Selbst-Bewußtsein. Durch Meditation wird das Selbst gestärkt und die Suggestibilität vermindert.


Ziel der Meditation

Gleichgewicht im Alltag.

Dies ist keine sehr große Zielsetzung, führt jedoch Menschen, in neue Erfahrungswelten. In unserem Alltag ist oft eine Unausgewogenheit zwischen Denken und Fühlen. Karriere, sozialer Status usw. sind von unserer Leistung abhängig. Gefühle dürfen aus den verschiedensten Gründen nicht gelebt werden. Dieses widerspricht unseren biologischen Grundbedürfnissen und führt oft zu psychischen Spannungen. Meditation und zusätzlich regelmäßiger Sport bringen den Menschen wieder ins Gleichgewicht.

Gesundheitsvorsorge

Viele stressbedingte Krankheiten wie Bluthochdruck, ständige Infektionen, Krebs, Herzerkrankungen u.v.m. lassen sich durch Meditation positiv beeinflussen.

Bewusstseinserweiterung

Darunter verstehen wir das Erschließen neuer Erfahrungsräume. Es ist ein Abenteuer, das jeder für sich alleine bestehen darf, mit all den unterschiedlichsten neuen Aspekten.

Spirituelle Entwicklung

Egal, ob wir die entstehende Kraft der Meditation in religiöse Bilder hüllen, verstehen wir darunter den Kontakt zu einer inneren Lebensquelle, die ohne persönliche Aspekte ist und deshalb als überdimensional und kosmisch empfunden wird. Aus dieser Quelle schöpfen wir Kraft, Trost und Mut. Durch die Berührung mit dieser Quelle finden wir manchmal zu einer tieferen und erfüllteren Sinngebung in unserem Leben.

Wann und Wo?

Jeder Mensch ist einzigartig! Darum sollte jeder die zu ihm passende Meditation finden. Die Achtsamkeit zu lenken, im Hier und Jetzt zu leben, das alles kann schon Meditation sein. Meditation ist einfach! Kinder, die im Spiel vertieft sind - meditieren. Wenn Sie Kartoffeln schälen oder das Auto waschen, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Handlung und Sie haben einen großen Schritt hin zur Meditation getan.

Es gibt Menschen die schwören darauf vor Sonnenaufgang zu meditieren. Wenn es Ihre Zeit ist, prima! Aber jede andere Zeit - in Ihrem Rhythmus - ist genau so gut. Es ist wichtig sich bei der Meditation wohl zufühlen. Wenn Sie sich zwingen, weil es sein muss, ... Wie lange haben Sie Freude an der Meditation?

Richten Sie sich in Ihrem Tag ein. Nehmen Sie sich jeden Tag, zur gleichen Zeit, das Recht etwas Gutes für sich zu tun. Jeden Tag zehn Minuten sind besser als einmal die Woche eine Stunde. Wie bei allem was wir tun. Übung macht den Meister.


Schlußwort

Innere Ausgeglichenheit (nicht Gleichgültigkeit) mit gesundem Pflichtbewusstsein sind die Eckpfeiler für ein harmonisches und schönes Leben. Werden wir im Inneren ruhig so wird sich auch unser äußeres Umfeld anpassen. Nur wer in sich selber ruht, kann in unserer hektischen Welt die nötige Ruhe und Gelassenheit weitergeben. Meditation bewirkt aber nicht nur Ruhe, sondern auch Kreativität und eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit.


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